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Beinwil SO (Bezirk Thierstein)
ca. 500 - 1204 m.ü.Meer |
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Beinwil (Volksmund "Beibel") im Kanton Solothurn wird oft verwechselt,
sei es mit den gleichlautenden Gemeinden Beinwil am Hallwilersee oder
im Freiamt, oder auch mit der Gemeinde Bennwil (Volksmund "Bämbel")
im Bezirk Waldenburg im Kanton Baselland.
Der Name Beinwil ...
... hat gegenüber oft geäusserten Meinungen gar nichts mit dem Namen
"Bein" zu tun. Er stammt mit grösster Wahrscheinlichkeit vom althochdeutschen
Personennamen "Beino" oder "Peino". Es ist sogar möglich, dass er
auf den Namen Bago zurück zuführen ist. Dies bedeutet: "Hofsiedlung
des Beino/Peino/Bago".
Geografische Lage
Beinwil liegt an der Passwangstrasse von Laufen/Breitenbach nach Balsthal/Oensingen,
der Jurapassübergang befindet sich auf 943 m. ü. M. Der tiefste Punkt
liegt an der Passwangstrasse bei ca. 500 m am Ende des Waldes, wenn
man von Erschwil nach Beinwil fährt. Der höchste Punkt in Beinwil
liegt bei 1204 m auf der Hohe Winde. Nicht zu vergessen ist der Passwang,
der praktisch identisch hoch ist, aber nicht auf Beinwiler, sondern
auf Ramiswiler Boden liegt.

Kehrt man heim über den Passwang - so ist für die Schwarzbuben
dieser Anblick Heimat - man ist daheim!
Beinwil liegt im Kanton Solothurn und grenzt an Solothurn, Baselland,
Bern und Jura. Dies teilen sich die folgenden 9 Nachbargemeinden:
| Aedermannsdorf |
Kanton Solothurn |
| Mümliswil-Ramiswil |
Kanton Solothurn |
| Erschwil |
Kanton Solothurn |
| Meltingen |
Kanton Solothurn |
| Nunningen |
Kanton Solothurn |
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Lauwil
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Baselland |
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| Schelten |
Bern |
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| Mervelier |
Kanton Jura |
| Montsevelier |
Kanton Jura |
Entgegen anders verlautenden Quellen hat Beinwil keine gemeinsame
Grenze zu Bretzwil oder Zullwil. Die irrige Meinung zur Nachbarschaft
von Beinwil zu Zullwil kann daher kommen, dass ein Waldgebiet an
der Grenze, welches auf Meltinger Boden liegt, auf Grund der Zugangsmöglichkeit
von Zullwil bewirtschaftet wird.
Nach der kant. Statistik von 1994 hat Beinwil eine ausgewiesene
Fläche von 2267 ha. Davon sind 1219 ha Wald, 980 ha Landwirtschaftliche
Nutzfläche, nur 52 ha Siedlungsfläche und 16 ha unproduktive
Flächen.
Karte der Streusiedlung Beinwil
Landkarte: Willi Grolimund
Geschichte
Beinwil wird erstmals urkundlich 1147 unter dem Namen Benwilre genannt.
Später erschienen die Bezeichnungen Beinwilare (1156), Benvilare
(1174), Beinwilre.
Die Geschichte von Beinwil ist ganz eng mit dem des Benediktinerklosters
verknüpft.
Das Gründungsdatum des Klosters kann nicht belegt werden. Verschiedene
Historiker versuchten die genaue Gründungszeit herauszufinden.
Je nach Forschung und zitierten Quellen soll die Gründung um
1085 bis 1124 stattgefunden haben. Nach Berücksichtigung der
neuesten Forschungsergebnissen und Quellen ist eine Gründung
um 1085 wahrscheinlicher. Das Kloster erlebte eine kurze Blütezeit
bis nach ca. 1250, danach setzte langsam aus finanziellen Gründen
der Niedergang ein. Um 1300 soll im Möschbach ein Frauenkloster
existent gewesen sein. Ebenso sollen im Birtis ein Waldbruder gelebt
haben. Um 1356 erlitt das Kloster ebenfalls Schäden durch das
Erdbeben von Basel. 1415 schloss das Kloster Beinwil einen Burgrechtsvertrag
mit Solothurn welcher aber 1417/1418 wieder aufgelöst wurde.
1441 wurde das Kloster durch österreichische Krieger überfallen,
sogar 3-mal wurde das Kloster 1445 überfallen. 1442 gab die
Stadt Basel dem Kloster das Burgrecht. Im Jahre 1452 legte das Kloster
den Grenverlauf im Oberbeinwil fest. Das Kloster Beinwil wurde von
einer Schar bischöflicher Laufener überfallen. Kloster
Beinwil wurde durch die Schwaben überfallen. Am 10.02. besetzte
Hans Karli Thierstein und übernahm Verwaltung des Klosters.
Im Juli kam Niklaus Gonrad mit seinen Kriegern über den Passwang.
Im Jahre 1513 wurde die Leibeigenschaft in Oberbeinwil durch die
Vogtei Falkenstein aufgehoben. 1522 ging die Herrschaft Thierstein
und die Kastvogtei Beinwil vom Bischof von Basel an Solothurn. Rebellierende
Bauern kamen über den Passwang. Untertanen überfielen
das Kloster. Der letzte Abt vom Kloster stirbt und es wird kein
Nachfolger gewählt. 1554 kümmert sich die Stadt Solothurn
um das verarmte Kloster. 1556 kauften holländische Wiedertäufer
en Hinter Birtis von Max Saner und blieben bis 1563. 1589 werden
wieder Mönche aus Einsiedeln und Solothurn eingesetzt. Wolfgang
Spiess aus Einsiedeln mit einigen Mitbrüdern, eröffnet
die Klosterschule. 1594 wird mit dem Bau des Spiesshaus begonnen,
benennt nach Wolfgang Spiess. 1598 Bergsturz "Gritt" beim
Neuhüsli und Bildung eines Sees. 2 Häuser wurden zugedeckt
und die Strasse war unter einem See. Mitte Oktober 1629 Pest in
Beinwil, der Klosterkonvent floh ins Attisholz und kehrte erst nach
der zweiten Pest von 1634 im Jahre 1635 zurück. 1644 wurde
das Dorf Oberbeinwil von der Vogtei Falkenstein dem Bezirk Thierstein
zugeteilt.
Im Jahre 1648 siedelte der Klosterkonvent nach Mariastein um.

Altes Kloster - dargestellt in Holz geschnitzt - zu sehen im Kloster
Mariastein, Foto Xaver Baschung
Zu früher Zeit war die Erzgewinnung von grosser Bedeutung.
Aus diesem Grunde wurde die Hammerschmiede gebaut, welche 1693 erstmals
urkundlich erwähnt wurde. Diese Schmiede war ursprünglich
Klosterschmiede. Seit 1858 pachtete die Familie Ankli die Hammerschmiede
und 1874 bei der Aufhebung des Klosters während des Kulturkampfes
ging die Schmiede an die Familie Ankli von Zullwil über, in
dessen Besitz sie noch heute ist. Die Kirche und das Pfarrhaus gingen
an die Kirchgemeinde, der Klosterhof in Privatbesitz, weiter gehörten
zum Kloster: und gingen ebenfalls in pribatbesitz: die Unt. Wirtschaft
(heute Joggenhaus), Unt. Möschbach, Girland, Trogberg, Bilstein,
Obersägegut, Hirni, Rain, Hagmatt, Ob. Kratten, Unt. Kratten,
Ebnet, Schwängi, Bodenschür, dazu Säge, Ziegelhütte
sowie weitere Wald- und Weidstücke.
Um 1729-1731 wurde die alte Passwangstrasse für den Fahrverkehr
hergerichtet. Am 1. März 1798 schlagen die Schwarzbueben beim
"Franzosenboden" die Franzosen zurück, 2 Büsseracher
kamen beim Kampfe um.
1806 erwarb Gresli von Bärschwil im Waldenstein 7 Jucharten
Land für eine Glasbrennerei. Dies bezeugt die Glashütte,
welche vor 1840 gebaut wurde. 1836 geschah der Neubau des heutigen
Kur- und Gasthauses Neuhüsli neben dem bestehenden Gebäude.
Im Jahre 1881 wurde das alte Schulhaus erbaut, welches heute zur
ökumenischen Begegnungsstätte gehört. 1966 wurde
das neue Schulhaus eingeweiht.
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Hammerschmiede
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Glashütte
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Ereignisse
Die Bewohner von Beinwil hatten seit jeher mit verschiedenen Ereignissen
zu kämpfen.
Hier ein paar wenige Beispiele:
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1893
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Hof Hirni brannte nieder in Folge eines Blitzschlages |
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1906
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Glashütte brannte nieder, einige Familien
obdachlos. |
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1913
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Hof Rempis brannte nieder |
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1916
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Hof Bilstein brannte in Folge Blitzschlag nieder |
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1921
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Scheune im Hinter Birtis brennt in Folge überhitztem
Heustock ab. |
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1924
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Am 8. Juni Hochwasser im Beinwil |
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1946
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Hochwasser durch lang anhaltende Regenfälle.
ca. 3 Jucharte Wald und Weideland beim Unterchratten kam über
die Felswand hinunter. Grosse Schäden im Unter Rattis und
Obere Säge. |
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1968
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Schweres Unwetter über das Möschbachtal
führte im unteren Teil des Tals (Schmittli) zu grösseren
Schäden. |
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1974
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Blitzschlag und nachfolgender Brand zerstört
das Ökonomiegebäude im Birtis |
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1978
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Als vermutlich tragischster Moment in der neueren
Geschichte von Beinwil und auch der Region, kurz nach einer
ca. 10-jährigen Renovationszeit wurde, brannte am 4. August
1978 das Kloster bis auf die Grundmauern nieder. Das Kloster
wurde wieder aufgebaut und ist heute ein ökumenisches Begegnungszentrum. |
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1982
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Starke Regenfälle verursachen Hochwasser. |
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1988
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Brannte das Ebnet nieder |
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1991
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Das Ökonomiegebäude im Unteren Bös
brannte bis auf die Grundmauern nieder. |
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1991
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Im Dezember brannte der Hof Schwängi nieder. |
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1999
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Im Juli wurden durch schwere Niederschläge
grosse Überschwemmungen im Gebiete Schlettgraben verzeichnet. |
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2006
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Am 18. September Hochwasser |
Erschliessung von Telefon, Strom, Fernsehen
und Internet in Beinwil
war nicht einfach und wir verzeichnen die folgenden Meilensteine:
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1907
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Erstes Telefon in Beinwil, bei der oberen Post |
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1920
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Beinwil beginnt mit der Elektrifizierung |
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um 1975
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Erste Fernsehantenne auf dem Güpfichopf |
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1988
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Fernsehen Beinwil mit 450 MHZ von Erschwil her
eingerichtet - in Fronarbeit und in Zusammenarbeit mit "AMBO
Büsserach". Es wurden dabei ca. 21 km Kabel verlegt
für total 70 Anschlüsse. Dies entspricht 300 m Kabel
pro Empfänger. Total mussten ca. 40 Verstärker eingesetzt
werden. |
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ab 1992
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Anschluss an die ARA, Baubeginn und danach Durchführung
in mehreren Etappen. |
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2005
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Ausbau der TV-Leitung auf 606 MHZ und der Möglichkeit
des Breitband-Internetempfangs und Telefonieren übers Fernsehen
in Beinwil. Stand am 15. Oktober ca. 28 Teilnehmer. |
Eine grosse Leistung war die Erbauung der Passwangstrasse und des
Tunnels von 1921 bis 1933. Die einzigartige Weidescheuer Breiteschürli
wurde im Jahre 2000 stillvoll mit Unterstützung der Pro Patria
renoviert.
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Breitescheuer 1998
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Breitescheuer renoviert
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Bevölkerung und Landwirtschaft
Der Hauptgrund des Bevölkerungsrückganges ist der Rückgang
der Anzahl Bauernbetriebe und ebenso die Anzahl Bewohner auf den einzelnen
Höfen. Hauptreffpunkte der Beinwiler sind die Klosterkirche,
die verschiedenen Anlässe im Dorf (meist im Schulhaus) und die
Restaurants.
Heute zählt Beinwil immer noch die staatliche Anzahl von 40 aktiven
Bauernbetrieben. Es sind aber auch einige Kleinstbetriebe aktiv, 2
Garagen - eine davon hauptsächlich für Landwirtschaftliche
Maschinen, ein Garten und Holz-Allroundbetrieb, ein Landschaftsgärtner,
eine Firma zur Herstellung elektrischer Karts und Zubehör, sowie
ein kleiner Handelsladen. Dazu gehören die beiden Restaurants
an der Passwangstrasse das Reh und das Neuhüsli sowie der Vorder
Erzberg, zu welchem man von Beinwil zu Fuss oder mit Auto, etc. nur
über die Scheltenstrasse Zufahrt findet.
Beinwil hat im Jahre 2006 noch 40 aktive Bauernbetriebe:
Bilstein, Birtisgraben, Bodenschür, Chratten, Drehersgut, Dürrenast,
Girlang, Gritt, Grosse Rotmatt, Güpfi, Hinter Birtis, Hinter
Erzberg, Hirni, Joggehuus, Kasten, Klosterhof, Mittleres Möschbach,
Mittlere Rotmatt, Neuhof, Niedermöschbach, Nüselboden, Obere
Buche, Oberer Rattis, Ober Bös, Rain, Rempis, Schachen, Schildloch,
Schwang, Schwengi, Schürli, Sonnenhalb, Stuckete, Trogberg, Untere
Buche, Unter Bös, Untere Käserei, Unter Sagengut, Vorder
Erzberg, Waldenstein.
Nicht aktiv - werden von extern bewirtschaftet (23);
Einige davon sind seit Jahrzehnten nicht mehr landwirtschaftlich tätig,
waren aber ursprünglich Landwirtschaftsbetriebe, oder wurden
mit einem 2. Hof zusammengelegt. Es sind dies:
Bachmättli, Birchmatt, Breite, Ebnet, Handlung, Klein Möschbach,
Nasenboden, Neuhüsli, Obere Käserei, Obere Post, Obere Säge,
Oberer Chatten, Pfarrhof, Gasthaus Reh, Rossboden, Rotmättli,
Schemelhof, Schlegel, Schlössli, Schmitte, Schmittli, Unter Rattis,
Ziegelhütte.
Folgende Höfe sind in den letzten Jahren/Jahrzehnten eingegangen:
Sennhütte, Tonilöchli, Ebnet, Bodenmatt, Trumbachgut, Grumbach.
Weiter haben folgende Höfe eine Beziehung zu Beinwil, meist geografisch,
so ist z. Bsp. die Hauptzufahrt von Beinwil, die Höfe liegen
aber in einer Nachbargemeinde:
Klein Kasten und Ober-Möschbach in Meltingen;
Mittlerer Schild, Ober Schild, Unter Passwang, Mittlerer Passwang
und Ober Passwang liegen auf Mümliswiler-Ramiswiler Boden; der
Hof Bogental liegt auf Lauwiler Boden.

Landwirtschaft im Möschbachtal
Bevölkerungsentwicklung
Beinwil zählte nach den Volkszählungen folgende Einwohnerzahlen:
| 1850 |
506 |
| 1900 |
435 |
| 1930 |
410 |
| 1950 |
447 |
| 2000 |
316 |
| 2005 |
309 (Stand 31.12.2005) |
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Freizeit
Im Winter kann bei genügend Schnee im "Schwang/Frenen"
Ski gefahren werden. Der Skilift, bekannt unter dem Namen "Hohe
Winde" wurde 1977 erbaut und hat die stattliche Länge von
1320 Meter bei einer Höhendifferenz von 300 m. Die Talstation
liegt bei 760 m. ü. Meer und die Bergstation bei 1060 m.ü.M.
Dem Lift angeschlossen ist ein Restaurant, dessen Öffnungszeiten
sich nach den Betriebszeiten des Liftes richten.
Für den Wander- und Naturfreund ist der Aufenthalt in Beinwil
sehr zu empfehlen. Die Ruhe und die vielfältige Natur laden ein
zu Spaziergängen und Wanderungen.
Für Übernachtungen wird in der Stucketen "Schlafen
im Stroh" angeboten, ebenso kann auf dem Hof Schwengi eine Wohnung
angemietet werden. Über das Wochenende sind in der Skihütte
Hohe Winde Übernachtungen möglich. Reservationen sind empfehlenswert.
Im bevölkerungsarmen Dorf Beinwil sind
die folgenden Vereine aktiv:
| Musikverein |
Der Musikverein Beinwil in der heutigen Form
wurde 1928 gegründet und hat über 30 Mitglieder. |
| Damenturnverein |
Der Damenturnverein wurde 1983 gegründet
und hat momentan 39 Mitglieder (2006). |
| Jagdgesellschaft |
Nach der Aufhebung der Patentjagd wurde 1932
die Jagdgesellschaft und damit die Revierjagd gegründet. |
| Jodlerclub Erschwil/Beinwil |
Ist ein Zusammenschluss von Jodlern
aus Erschwil und Beinwil. Der Verein wurde 1992 gegründet. |
| Jodlerclub Echo von der Fluh |
Traditionellerweise sind einige Beinwiler in
diesem Verein aktiv. |
| Kirchenchor |
Der Kirchenchor Beinwil erlebte in den letzten
100 Jahren ein auf und ab. Schon einmal aufgelöst, so ist
er auch momentan nicht aktiv tätig. |
| Schützengesellschaft Beinwil |
Die über 100 Jahre alten SG Oberbeinwil
und SG Unterbeinwil fusionierten im Jahre 2004zur Schützengesellschaft
Beinwil. |
| Landfrauenverein |
Der Landfrauenverein ist seit kurzem wieder aktiv
tätig. |
| Historischer Verein Beinwil |
Der historische Verein Beinwil wurde am 21. Oktober
2005 gegründet und zählt heute 84 Mitglieder. |
| Turnverein Erschwil |
Beinwil konnte nie einen eigenen Männterturnverein
gründen. Die Beinwiler Turner sind im Turnverein Erschwil
aktiv. |
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Folgende Genossenschaften sind aktiv:
- die Fleckviehzuchtgenossenschaft
- die Milchgenossenschaft
- Die Fernsehgenossenschaft
Die Braunviehgenossenschaft Beinwil
ist aufgelöst worden.
Weiter ist das Geissbergchörli aktiv, welches aber kein
offizieller Verein ist.
Weiter gibt es eine Therapeutische Gesellschaft auf dem Chratten.
Die lose Vereinigung der Blackboys-Biker haben den Ursprung
im Beinwil. Sie bestreiten jedes Jahr zusammen einige Bike-Marathonrennen.
Siehe Bild rechts. |
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Tricot der Blackboysbiker
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Ökumenische Gemeinschaft Kloster Beinwil
Die Ökumenische Begegnungsstätte im Kloster zieht Leute
aus nah und fern an. Einige möchten den Klosteralltag kennen
lernen, einige sind Stammgäste, welche die Ruhe und Stille für
einige Tage geniessen möchten. Natürlich gehört auch
das gemeinsame Gebet und Gesprächsrunden zum Tagesablauf.

Beinwil heute
Beinwil konnte in den letzten Jahren einige Zuzüger vermerken.
Grosse Aufgaben der Gemeinde sind der Erhalt, das Pflegen und der
Ausbau der Grundversorgungen wie Trinkwasser, Abwasser, etc. Der Erhalt
der Schule wird als grosses Ziel angesehen, um die Zukunft des "Streudorfes"
attraktiv halten zu können.
Aktuelle Linkliste zu Beinwil finden Sie immer hier:
http://www.hvbeinwil.ch/links.php
Benutzte Quellen
Autoren
Bieli-Borer Josef
Christ-Jeker Markus
Grolimund Dobler Willi
Mitarbeit
Elisabeth Brunner
Brunner-Christ Pia
Fotos
Walter Jeger, Baschung Xaver und HVB
Urheberrechte vorbehalten.
Kopieren mit folgender Quellenangabe und Angabe des Links gestattet:
Originaltext: Historischer
Verein Beinwil SO
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